Hexenfeiertage

Hier findet ihr alle Hexenfeiertage dem Datum nach Aufgelistet:

1. Februar

Imbolg, Fest der Feuergöttin Brigit, Brigit, Bride, Tochter des Dagda, zweite Schutzheilige Irlands
Lichtmess (Nacht auf den 1. Februar) Fest der Göttin Juno Februata

Nicht nur die Ankunft des Frühlings verkörpert Brigid in ihrem dreifachen Aspekt, sie gilt ebenso als Patronin der Dichter, der Heilenden und der Schmiede. Mit der Christianisierung Irlands wurde im Kloster zu Kildare - eine Schwesternschaft zum Kulte der Brigid gegründet. Diese hüteten den Kessel des ewigen Feuers, dessen Feuer bis zu der Reformation brannte! Heute noch symbolisiert dieser Kessel (Gebärmutter) den heilenden Zauberkessel..... und es heißt, dass Kräuter, die an diesem Tage von der Großen Mutter gesegnet werden, über eine besonders große Heilkraft verfügen. Als Juno Februata - der jungfräulichen Mutter des Mars - verehrten die heidnischen Römerinnen diesen Aspekt der Göttin, deren ewiges Feuer auch die Herzen entflammen soll....
 
Nach altem, patriarchalen Glauben (Levitikus 12) galt die Mutter bei Geburt eines Sohnes 40, bei Geburt einer Tochter 80 Tage als verunreinigt. Mit Ablauf dieser Frist galt die Mutter als gereinigt und ihr zu Ehren ein Fest gegeben.
 
Die Christen feiern somit mit Lichtmess den Tag der Aussegnung Mariae.

30.April auf 1. Mai

Fest der Göttin Walpurgis, Beltane, Walpurgisnacht, Heilige Hochzeit, Maikönigin, Mitsommer

An diesem Tage wird die Vereinigung der Großen Göttin mit ihrem Geliebten dem Gehörnten Gott gefeiert. So wie die Felder gepflügt, der Samen ausgesät wird, so befruchtet der Gehörnte Gott die Große Göttin, die Schatten das Licht. Es ist der Tag, des Sich-Öffnens und Fallenlassens, der Zeugung und somit der Unsterblichkeit. Nach dem Tanz um den Maibaum einen Sprung über das große Feuer zu Ehren dem aufs ewige neuvermählten Paare zu wagen... soll manchen Wunsche befruchtet haben.

21. Juni

Sommersonnenwende

Der längste Tag des Jahres führt uns nicht nur die Endlichkeit und Vergänglichkeit vor Augen (Tage werden nun wieder kürzer), es ist auch der Tag, der die volle Kraft der Natur darstellt. Fruchtbarkeit und Vergänglichkeit, Leben und Tod, in guten, wie in schlechten Zeiten...., der ewige Zyklus wird von uns an diesem Tage gefeiert..... ein schönes Feuer symbolisiert die Lebenskraft...und mit ihm die Asche das Vergängliche.......

23. September

Herbst Tag- und Nachtgleiche, Mabon, Erntedankfest

Die Felder - geerntet - sind nun leer und karg, die Tage werden kürzer, die Dunkelheit nimmt zu, der Gehörnte bereitet sich auf sein Sterben und seinen Tod vor. Für uns Heidinnen trotzdem ein Fest der Freude, der Dankbarkeit für die Fruchtbarkeit der Erde, unseres Lebens, all des Schönen, all der Erfahrungen, die uns dieses Jahr brachte. Licht und Schatten, Tag und Nacht. Ein Fest des Vertrauens, denn mit dem Tod des Alten geht der alte Jahreszyklus zu Ende und macht neuem Leben Platz.
 
An diesem Tage sollten wir uns in Harmonie mit dem Großen Ganzen das Vergangene überdenken, von Altem befreien und Platz schaffen für Neues.

31. Oktober auf 1. November

Samhain, Halloween, Allerheiligen, das Fest des "Schrecklichen Schnitters"

Samhain wurde von den Kelten drei Tage und drei Nächte gefeiert. Am Vorabend zum ersten November wurde nach altem keltischen Brauch ein Totenfest gefeiert. Mit dem Tod des Sommers wurden Tiere geschlachtet, die Herrschaft des Winters und mit ihm der Cailleach angekündigt, alle Feuer wurden gelöscht. Mit dem Verlöschen des Feuers galt das alte Jahr als verstorben und im Dunkel war nun Platz für alle Schatten, alle bösen Kräfte. Zu dieser Zeit begegneten sich die Lebenden und die Toten. Um den Schrecklichen Schnitter milde zustimmen, wurden Geschenke und Gaben erbracht.....
 
Es heißt, wenn sich das alte Jahr löst und das neue geboren wird, kommt es zu Verschiebungen in den Zeiträumen und die Welten können leichten Zugang zueinander finden.......

21. Dezember

Wintersonnenwende, Yule

Die längste Nacht des Jahres verabschiedet die scheinbare Stagnation.... Die Tage werden nun wieder länger, die Natur erwacht und wir erkennen, dass jeder Tod nur ein Schlaf von vorübergehender Dauer ist .... und während die Natur vereist und leblos er-scheint, schenkt die Große Mutter dem Sonnengott neues Leben. Mit seinem Wachsen erwacht das Leben um uns herum.

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