Kräuter

Akelei:

In vielen Gärten siedelt sich dieses Hahnenfußgewächs von selbst an. Ansonsten findet man die Akelei vorzugsweise in Berglaubwäldern.Ihre Heilwirkung:

Ein Mensch, in dem die Skrofelen wachsen (also die Anschwellungen der Lymphknoten – vor allem am Hals und am Hinterkopf), der esse rohe Akelei, und die Abfälle verschwinden, und die Skrofeln nehmen ab.Hilfe bei Erkrankungen:

  1. Lymphdrüsenschwellung
  2. Gürtelrose
  3. Herpes
  4. Schluckbeschwerden

Beruhigungsmittel:

 Albewährt vor dem Schlafengehen: Baldriantee. Man bereitet mit der gleichen Menge Tee und Wasser einen Aufguss.

Oder:  Bitterklee, Pfefferminzblätter und Baldrian zu gleichen Teilen mischen. Vor dem Aufguss wird Abends eine Tasse getrunken.

Oder:  Baldrian, Bitterklee, Pfefferminzblätter und Beerentraubenblätter zu gleichen Teilen.

Oder:  Baldrian und Hopfenblüten zu gleichen teilen.

Oder: 2 Teile Melissenblätter, 3 Teile Pfefferminzblätter und 5 Teile Johanniskraut. Von diesem Aufguss sollen Tagsüber 2 Tassen getrunken werden.

Bei abnahme des Denkvermögens:

 Melissentee stärkt das Denkvermögen.Noch besser ist es, wenn man einige Tage eine Mischung von Melisse und Wermut trinkt. Täglich 1 Tasse schluckweise.

Oder:  Je 30 g Rainfarblätter, Brennesselblätter, zerdrückte Wacholderbeeren, je 20 g Tausendguldenkraut, Schafgarbe, Zinnkraut, Spitzwegerich und Johanniskraut und je 10 g Wermut, Salbei und Baldrianwurzeln. Von dieser Gesamtmischung nimmt man 1 Esslöffel und übergießt diese Menge mit ½ Liter heißem Wasser, kurz einziehen lassen, abseihen. Davon morgens 1/10 Liter trinken, den Rest tagsüber schluckweise.

Oder:  Dreimal täglich 25 Tropfen von Arnikatinktur auf Zucker genommen (oder in etwas Wasser) hat sich bewährt. Dazu soll der Tee von Tausendguldenkraut und Wermut getrunken werden; etwas Faulbaum zufügen.

Bei Fieber:

Ein Fiebertee muss nicht nur ein Unterstützungsmittel sein, der Magen, Leber und Darm entgiftet, er muss auch das Blut reinigen und aufbauen. Dazu ist der Tee von Tausendguldenkraut bestens geeignet. Man gibt 1 Teelöffel auf 1 Tasse Wasser zum Aufguss, und trinkt davon tagsüber stündlich einen Schluck. Als Fieberstillende Mittel sind außerdem bekannt: Heidekraut mit Honig vermischt, Zitronenlimonade oder der Saft der Wassermelone mit Wasser vermischt.

Alraune (mandragora officinalis)

Die wohl sagenumwobenste Pflanze der Geschichte. Die Wurzel dieser Pflanze sieht aus wie ein kleiner Mensch. Legenden und Sagen ranken sich um diese Wurzel. Sie ist die bekannteste aller Zauberpflanzen. Sie wurde als Heil- und Zauberpflanze sowie als Aphrodisiakum eingesetzt. Da die Pflanze sehr begehrt war, ist sie heute nahezu ausgestorben und steht unter Naturschutz. Geschichten zufolge, ließe sie sich leicht finden, da die Blüten in einer Vollmondnacht grünlich leuchten sollen. Über die Ausgrabung der Wurzel steht vieles geschrieben. Eine Geschichte besagt, dass man sie von einem schwarzen Hund um Mitternacht bei Vollmond ausgraben lassen sollte, da die Wurzel einen solch markerschütternden Schrei ausstoßen solle, dass der Hund dabei tot umfalle. Eine andere besagt, man soll sich vergewissern, dass der Wind nicht gegen einen steht und mit nach Westen gerichtetem Gesicht solle man mit einem geweihten Schwert drei Kreise um die Pflanze ziehen. Die wohl bekannteste Geschichte ist, der Ausgräber solle seine Augen mit Wachs verschließen, um nicht am Schrei der Wurzel zu verenden. Auch Shakespeare hatte über diese Pflanze zu berichten:'" weh, wenn ich zu früh erwachen sollte, wenn mich ein ekelhafter Dunst umqualmt, wenn's Qualmt, als grübe man Alraunchen aus, bei deren Ton der Mensch von Sinnen kommt." (Romeo und Julia). Vermutlich ranken sich all diese Geschichten deshalb um die Pflanze, weil sie verboten war und der Handel mit ihr nur heimlich getrieben werden konnte....aber vielleicht ist auch Wahrheit in den Geschichten!? Denn, man sollte eines bedenken: im Grunde haben diese Geschichten alle den gleichen Inhalt über diese zauberhafte und dämonische Pflanze.

Die Alraune soll im Volksglauben nur in der Nähe von Richtplätzen zu finden gewesen sein, da sie aus dem Sperma oder dem Blut von Gehängten wachsen soll. Daher hat sie auch ihren Beinamen "Galgenmännchen" Heute findet man sie an trockenen Plätzen.

Sie soll ihrem Besitzer zu Geld und Wohlstand verhelfen, für Männer als Amulett gegen Impotenz getragen, die Beschützerin des Hauses und heilt Krankheiten.

Sie ist übrigens stark giftig!!!

Alant (Inula helenium)

medizinische Wirkung: für Leber und Nieren, gegen Erkrankungen der Atemwege, krampflösend, beruhigend

verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock

magische Wirkung: vertreibt negative Schwingungen

magische Anwendung: als Säckchen im Raum aufbewahrt

 

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